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Alles aus einer Hand!

Covid-19: Wichtige Mitteilung zur aktuellen Lage

Betretungsverbot der Alten- und Pflegeheime

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus hat die Heimaufsicht der Stadt Osnabrück angeordnet, dass ein Besuchs- und Betretungsverbot für die Heimeinrichtungen (voraussichtlich bis zum 30.04.2020) besteht. 

 

Aktueller Stand Coronavirus in der St. Elisabeth Pflege GmbH

Mit dem 2. April 2020 sind wir dankbar, dass bisher keine Covid-19 Erkrankungen in unseren stationären Einrichtungen aufgetreten sind.

Wir alle denken und fühlen mit den Einrichtungen, in denen der Virus aufgetreten ist bzw. die unter Quarantäne stehen. Auch die St. Elisabeth Pflege kann keine Garantie geben, dass der Virus nicht in unsere Einrichtungen kommt.

Es trifft mich persönlich schon, wenn ich die Sensationsgier der Medien nach negativer Berichterstattung und Schuld verfolge.Es bedrückt unsere Mitarbeitenden genauso wie mich; wir kennen die Vorerkrankungen unserer Bewohner*innen, aber auch welche Lockerheit und Ungezwungenheit nun eingeschränkt wurden. Was nützt eine Wertschätzung, wenn die Medien so mit Einrichtungen und Personen umgehen?

Die Pflegeeichrichtungen sind eine wichtige Stütze in der Linie Krankenhaus, Rehakliniken und wie es gegebenfalls zu Hause weitergeht. So wurde ich am Montag angerufen: „Herr Paul, so geht es nicht weiter, wir brauchen kurzfristig einen Pflegeplatz. Meine Familie kann die Pflege und Betreuung der Eltern nicht mehr sicherstellen. Wir reiben uns auf.“ Ich erinnerte an die Vorgaben und dass wir ausschließlich nur mit einer 14-tägigen Quarantäne Neuaufnahmen realisieren dürfen.

Der Druck ist auch in den Familien da und somit werden wir uns mit den Neuaufnahmen und einer Quarantäne auseinandersetzen. Wir erarbeiten mit unserem Hygienebeauftragten und der örtlichen Heimaufsicht zurzeit einen Standard, der für unsere Einrichtungen zu realisieren ist.

Wir können zur Zeit ausreichend notwendige Materialien zur Verfügung stellen. Auch eine mehrtägige Notfallausstattung ist vorhanden. Wir schließen die Materialien ein und schauen auf den Verbrauch. 

In unseren Einrichtungen hat sich viel getan. Durch die Schließung von 4 Tagespflegen (in Voxtrup besteht eine Härtefalleinrichtung) konnte das Personal in die Pflege und Betreuung eingebunden werden. Ob es u.a. die Bewegung im Sitzen, das Gedächtnistraining, das Backen, die Einzelbetreuung oder Filme schauen ist, auf den Wohnbereichen findet einiges statt.

Alle unsere Einrichtungen verfügen über große Innenhöfe, verschiedene gesicherte Gartenanlagen, Terrassen und Balkone, sodass ein Verweilen draußen gegeben ist.

Die Verwaltung unterstützt bei notwendigen Einkaufswünschen; trotz mancher Bedrängnis lässt sich noch vieles realisieren.

Keiner von uns hat sich im Jahr 2020 eine solche Situation vorstellen können. Nehmen wir sie so an und lassen uns nicht in Depressionen verfallen.

Ich danke allen für das Verständnis, für das Engagement, für die Geduld und hoffe zuversichtlich, dass wir in einigen Wochen alles überstanden haben.

Bleiben Sie und Ihre Lieben gesund!

 

Franz Paul

- Geschäftsführung -


Dementenpflege

   

Für die dementiell erkrankten Bewohnerinnen und Bewohner in unseren Häusern gibt es Betreuungsgruppen, die sogenannten „Ich bin Ich“ – Gruppen. Sie bieten eine tagesstrukturierende Betreuung unter Berücksichtigung der individuellen Lebensgeschichten (Biographien).

In der Gemeinschaft wird täglich von 07:45 bis 13:30 Uhr und von 14:30 bis 19:45 Uhr eine strukturierenden Alltagsgestaltung angeboten. Die Gruppenräume befinden sich auf den jeweiligen Wohnbereichen und ermöglichen außer den gemeinsamen Mahlzeiten die Durchführung von geeigneten Freizeit- und Beschäftigungsangeboten, sowie Ruhemöglichkeiten für die Betroffenen.

Wichtig ist, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich die Bewohnerinnen und Bewohner auch mit Verhaltensänderungen sicher und geborgen fühlen. Die Beschäftigung ist nicht ergebnisorientiert, sondern handlungsorientiert. Dieses wird in der täglichen Arbeit in der Betreuungsgruppe umgesetzt durch:

  • aktives Zuhören: sich selbst etwas zurücknehmen; Mittelpunkt des Gespräches liegt beim Dementen, er gibt die Themen vor.
  • Begleitung: Den Bewohner nicht erziehen oder verändern wollen, sondern ihn in seiner Realität belassen und verstehend begleiten, seine „Symbolsprache“ deuten (Was will der Demente zum Ausdruck bringen, wenn er nach seiner Mutter fragt? Er sucht vielleicht nach Geborgenheit, Sicherheit und etwas Vertrautem.)
            
  • Einbeziehen in hauswirtschaftliche Tätigkeiten
  • Sinne anregen
  • alte Fotos angucken
  • gemeinsam singen oder Gesellschaftsspiele spielen
  • Gedächtnistraining (einzeln oder in Kleingruppen)
  • Musiktherapie
  • Ess-Therapie
  • basale Stimulation
  • 10-Minuten-Aktivierung